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FAQ

Häufige Fragen.

Kurz und klar beantwortet — von der Zusammenarbeit über Technik und Leistungen bis zu Anfahrt und Erreichbarkeit.

KI-generiert

Zusammenarbeit & Ablauf

Wir starten mit Strategie und Konzept, setzen dann gestalterisch und technisch um und begleiten Sie danach laufend. Sie haben durchgehend eine feste Ansprechperson.

Das hängt vom Umfang ab — ein Onepager ist in wenigen Wochen live, ein umfangreicher Relaunch braucht entsprechend länger. Einen realistischen Zeitplan nennen wir nach dem Erstgespräch.

Ja. Pflege, Updates, Weiterentwicklung und Support gehören für uns dazu — auf Wunsch mit fester Reaktionszeit.

Unser Sitz ist Baden-Baden, wir arbeiten aber bundesweit — vor Ort wie remote.

Technik

Beides sind starke Systeme. WordPress spielt seine Stärken bei flexiblen, schnell umgesetzten Auftritten aus; TYPO3 bei großen, mehrsprachigen und komplex strukturierten Websites. Wir beraten neutral — und setzen auch individuellen Code ein, wo er passt.

Sie pflegen Inhalte weiterhin im vertrauten CMS; ausgespielt werden sie über eine moderne, besonders schnelle und sichere Frontend-Schicht.

Wir setzen datenschutzfreundlich um: Consent-Management, EU-Hosting und der Verzicht auf unnötige Drittanbieter-Ressourcen gehören zum Standard.

Ja. Wir entwickeln an den WCAG-Kriterien orientiert (Kontraste, Tastaturbedienung, Screenreader) und prüfen die Umsetzung.

In der Regel auf DSGVO-konformem EU-Hosting. Je nach technischer Anforderung setzen wir dabei auf unsere Partner Domainfactory, Mittwald und Raidboxes; zudem sind wir Agenturpartner von IONOS.

Leistungen & Preise

Strategie und Beratung, Webentwicklung, Grafik & Design, 3D-Visualisierung, Video, Newsletter- und Social-Media-Marketing sowie laufenden Support.

Ja. Von Messeständen (inkl. 3D-Vorabvisualisierung) über Displays und Film bis zu Katalogen und Broschüren — auf Wunsch komplett aus einer Hand.

Das richtet sich nach Umfang und Zielen. Nach einem kurzen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes, nachvollziehbares Angebot — ohne versteckte Posten.

SEO & GEO

GEO (Generative Engine Optimization) sorgt dafür, dass KI-Suchmaschinen wie ChatGPT oder Perplexity Ihr Unternehmen verstehen und zitieren. Wir bilden Ihre Substanz strukturiert und maschinenlesbar ab.

Ja — technisches SEO (Struktur, Tempo, strukturierte Daten) und inhaltliches SEO gehören zusammen und sind Teil unserer Arbeit.

Fotografie

Ja. Wir sind auf authentische Medizin-Fotografie für Arztpraxen in Baden-Baden und Umgebung spezialisiert. Eine einladende Bildsprache senkt die Hemmschwelle für Patientinnen und Patienten und schafft von Anfang an Vertrauen.

Ein Shooting beginnt mit einer Licht- und Stilberatung. Anschließend kommen wir direkt zu Ihnen vor Ort — etwa nach Bühl, Rastatt oder Achern — und fangen den Arbeitsalltag authentisch ein, sodass Ihr Team sympathisch und professionell wirkt.

Ja. Wir erstellen hochwertige Werbefotografie für moderne Websites und Social-Media-Kanäle — abgestimmt auf Ihr Corporate Design und die technischen Anforderungen der jeweiligen Plattform.

Exklusive Praxisfotos schaffen ein Vertrauen, das Stockfotos nie erreichen können. Patientinnen und Patienten erkennen echte Räume sofort, und individueller Bildinhalt zahlt zusätzlich auf Ihre Sichtbarkeit bei Google ein.

Ja. Wo es sinnvoll ist, verbinden wir echte Werbefotografie mit moderner KI-Bildbearbeitung — etwa um realistische Porträts in digitale 3D-Umgebungen zu integrieren. KI-bearbeitete Bilder kennzeichnen wir transparent.

Indem wir vorhandene Aufnahmen digital erweitern und in verschiedenen Kontexten einsetzen, holen Sie mehr aus einem einzelnen Shooting heraus — statt für jede Variante neu zu produzieren.

Cyber-Security

Oft an gar nichts — das ist das eigentliche Problem. Ein Angreifer, der Ihren Server dauerhaft nutzen will, hat kein Interesse daran, aufzufallen. Typische Anzeichen sind trotzdem: Warnmeldungen von Google oder Ihrem Browser, plötzlich mehr Spam aus dem Postfach der Domain, unbekannte Benutzerkonten im Backend, eine Abuse-Meldung des Hosters, unerklärlich langsame Ladezeiten oder Suchergebnisse zu Ihrer Domain, die nichts mit Ihrem Angebot zu tun haben. Verlassen Sie sich nicht auf das Aussehen der Website: In dem hier beschriebenen Fall sah der Shop elf Wochen lang völlig normal aus.

Weil nicht die Website das Ziel ist, sondern der Server. Angreifer suchen automatisiert nach verwundbaren Systemen, unabhängig von Umsatz oder Bekanntheit des Betreibers. Ein übernommener Server ist auch dann verwertbar, wenn dort nur wenig Geld fließt: Er verschickt Spam, hostet Betrugsseiten, dient als Zwischenstation oder wird für versteckte Werbeseiten benutzt, die von der gewachsenen Vertrauenswürdigkeit der Domain profitieren. Dazu kommen die Kundendaten — Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen und Passwort-Hashes sind auch in kleiner Zahl handelbar. Ein kleiner Shop ist für Angreifer nicht uninteressant, sondern leichter.

Innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen. Mit der Veröffentlichung einer Sicherheitskorrektur wird öffentlich, wo die Lücke sitzt und wie sie funktioniert. Anschließend wird das Netz automatisiert nach Systemen abgesucht, die noch nicht aktualisiert haben. Im hier beschriebenen Fall lagen zwischen der Korrektur des Herstellers und der Übernahme der Website drei Tage. Ein Aktualisierungsrhythmus von zwei Wochen oder länger ist unter diesen Bedingungen kein Schutz mehr.

Nein, jedenfalls nicht allein. Backups schützen vor Festplattenausfall und Fehlbedienung. Bei einem Angriff, der schon länger läuft, enthalten die Sicherungen den Schadcode bereits — wer sie einspielt, stellt den Angreifer mit wieder her. Genau das ist in diesem Fall passiert: Die erste Wiederherstellung hat den Vorfall nicht beendet, sondern fortgesetzt. Brauchbar wird ein Backup erst, wenn geprüft ist, ab welchem Zeitpunkt es sauber ist — und das setzt eine Untersuchung voraus.

Die eigentliche Bereinigung ist planbares Handwerk. Teuer wird alles andere: forensische Untersuchung, Auswertung der Server-Protokolle, Prüfung mehrerer Wiederherstellungsstände, Nachimport zwischenzeitlich eingegangener Bestellungen, Zurücksetzen sämtlicher Zugangsdaten — dazu die Betriebsunterbrechung und, sobald personenbezogene Daten betroffen sind, die Meldepflichten. In der Summe überschreitet das die Kosten mehrerer Jahre Wartung regelmäßig deutlich.

Sobald personenbezogene Daten betroffen sein können, in aller Regel ja. Die DSGVO sieht dafür 72 Stunden ab Kenntnis vor (Art. 33). Zusätzlich ist zu prüfen, ob die betroffenen Personen einzeln benachrichtigt werden müssen (Art. 34). Beides bleibt bestehen, auch wenn die Website technisch längst bereinigt ist: Die Bereinigung beendet den Zustand, sie macht nicht ungeschehen, dass die Daten zugänglich waren. Eine unvollständige Meldung ist ausdrücklich zulässig und lässt sich nachreichen — eine verspätete nicht. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall gehört in die Hände einer Rechtsberatung oder eines Datenschutzbeauftragten.

Vier Dinge: zeitnahes Einspielen von Sicherheitsupdates in einem Fenster von Tagen statt Wochen; eine automatische Prüfung auf veränderte Dateien, die Manipulationen sichtbar macht, bevor sie jemandem auffallen; regelmäßige Kontrolle der Benutzerkonten und der installierten Erweiterungen; und Backups, die getrennt vom Server liegen und deren Wiederherstellung tatsächlich getestet wurde. Entscheidend ist weniger der Umfang als die Zuständigkeit: Ohne klaren Auftrag sieht niemand hin.

Eine Bestandsaufnahme. Sie zeigt, welche Komponenten veraltet sind, ob es unbekannte Benutzerkonten oder Dateien gibt und ob die Website aktuell manipuliert ist. Daraus ergibt sich, ob es akuten Handlungsbedarf gibt oder ob eine regelmäßige Betreuung genügt. Wichtig ist nur, damit nicht zu warten, bis etwas passiert — nach einem Vorfall ist derselbe Aufwand ein Vielfaches teurer.

Anfahrt & Kontakt

Unsere Büroräume befinden sich im Bürogebäude am Pariser Platz 1 in 76532 Baden-Baden. Bitte achten Sie bei Navigationsgeräten darauf, dass aus der Adresse nicht automatisch „Pariser Ring 1“ wird — das passiert bei älteren Systemen häufig. Geben Sie als Ziel „Pariser Platz“ (ohne Hausnummer) ein. Falls die Anschrift nicht gefunden wird, verwenden Sie alternativ „Hubertusstraße 38, 76532 Baden-Baden“.

Gegenüber unserer Agentur, vor dem gelben Gebäude (Breisgaustraße Ecke Hubertusstraße, mit Banner „Stahlwerk“), haben wir Parkplätze mit „pixelpublic“ ausgezeichnet. Dort können Sie auch in zweiter Reihe parken. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie uns gern unter 07221 85888-0 an — wir zeigen Ihnen spontan, wo Sie parken können.

Die Bushaltestelle „Pariser Platz“ (Linien 201/205) liegt rund 80 m vor dem Gebäude.

Telefonisch unter +49 7221 85888-0 und per E-Mail an hello@pixelpublic.de. Wir sind in der Regel Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

Social Media & Onlinemarketing

Ja — weil die Größe der Zielgruppe nicht über den Nutzen entscheidet, sondern die Bedeutung der einzelnen Entscheidung. Wenn ein einziger Auftrag einen sechsstelligen Wert hat, genügt es, wenn wenige Dutzend der richtigen Personen Sie kennen.

In der Regel LinkedIn, weil dort beruflich recherchiert wird. Ob eine zweite Plattform sinnvoll ist, hängt vom Inhalt ab: Wer viel Bewegtbild und Anschauungsmaterial produziert, erreicht über visuelle Kanäle zusätzlich Fachkräfte und Auszubildende.

Lieber selten und belastbar als häufig und beliebig. Zwei fachlich saubere Beiträge im Monat, über ein Jahr durchgehalten, wirken mehr als eine intensive Phase von acht Wochen mit anschließender Stille.

Rechnen Sie in Quartalen, nicht in Wochen. Die Wirkung entsteht dadurch, dass Sie bereits bekannt sind, wenn ein Bedarf entsteht — und wann das ist, bestimmt der Markt, nicht Ihr Redaktionsplan.

Nicht zwingend. Entscheidend ist weniger eine eigene Stelle als ein organisierter Zugang zum Fachwissen im Haus und eine klare Zuständigkeit dafür, dass der Rhythmus gehalten wird.

Nein, die Aufgaben sind verschieden. Die Website wird aufgerufen, wenn jemand schon sucht; Social Media erscheint, bevor jemand sucht. Nur zusammen decken sie beide Zeitpunkte ab.

Sie reicht, um die Prüffrage zu bestehen — also um zu belegen, dass es das Unternehmen gibt und woran es arbeitet. Für Reichweite reicht sie nicht, weil auf LinkedIn bevorzugt Personen gefolgt wird, nicht Organisationen.

Müssen nicht, und Verpflichtung funktioniert auch nicht — erzwungene Beiträge sind erkennbar. Sinnvoll ist Entlastung: Das Fachwissen kommt aus dem Haus, das Formulieren und Gestalten übernimmt jemand anderes, die Freigabe bleibt bei der Fachperson.

So oft, wie es dauerhaft durchzuhalten ist. Ein verlässlicher Rhythmus über zwölf Monate wirkt deutlich mehr als eine intensive Phase mit anschließender Stille — sowohl bei Lesern als auch bei der Plattform selbst.

Solche, die etwas enthalten, das der Leser vorher nicht wusste: eine fachliche Einordnung mit klarer Position, ein Projekt mit der Frage dahinter, ein Fehler und seine Folgen, ein Blick in die Praxis. Selbstdarstellung ohne Erkenntnisgewinn funktioniert nicht.

Beides greift ineinander. Die Website liefert den Unterbau, auf den sich Beiträge beziehen; LinkedIn liefert den Anlass, ihn zu lesen. Ohne Unterbau bleibt der Beitrag eine Ankündigung ohne Gegenstand.

Ja, und das wird häufig unterschätzt. Wer eine Stelle erwägt, sieht sich das Unternehmen vorher an — Alltag, Team und Arbeitsweise beantworten Fragen, die eine Stellenanzeige nicht beantwortet.

Am Austauschbarkeitstest: Setzen Sie den Namen eines Wettbewerbers ein. Wenn der Text weiterhin stimmt, transportiert er keine Information, sondern nur eine Haltung.

Aus dem Tagesgeschäft: häufige Fragen im Erstgespräch, typische Probleme im Support, wiederkehrende Einwände in der Angebotsphase und fachliche Kontroversen in der Abteilung. Wer eine Frage zwanzigmal beantwortet hat, hat ein Thema.

Nicht nur dürfen — es ist der wirksamste Teil. Wer Grenzen benennt, wird in der positiven Aussage glaubwürdig. Reine Vorteilsaufzählungen werden als Werbung gelesen und entsprechend gewichtet.

Konkret heißt nachvollziehbar, nicht indiskret. Die Mechanik einer Lösung lässt sich beschreiben, ohne Kundennamen zu nennen. Was nicht funktioniert, sind erfundene Zahlen — eine Angabe ohne Herkunft schwächt den Text.

Besser umgekehrt: erst die Frage, dann der Umfang, dann der Ort. Inhalte, die aus einer echten Frage entstehen, lassen sich mehrfach verwenden; Inhalte, die für einen Kanal erfunden wurden, enden mit ihm.

Wer sauber für Menschen schreibt — Frage, Antwort, Begründung, Grenze —, arbeitet automatisch auch für die maschinelle Auswertung. Umgekehrt gilt es nicht: Optimierte Bausteine ohne Substanz überzeugen weder Leser noch Systeme.

Es gibt keine allgemein wichtigste. Die richtige Kennzahl ergibt sich aus dem Ziel: Bekanntheit misst man anders als Anfragen, und Personalgewinnung wieder anders. Wer keine Zielgröße benennen kann, sollte die Zahl nicht berichten.

Nicht wertlos, aber häufig missverstanden. Sie beschreiben die Größe der Gelegenheit, nicht das Ergebnis. Im B2B ist ein hoher Wert sogar oft ein Warnzeichen — dann wurden meist die Falschen erreicht.

Die Zahl allein sagt wenig, weil ein Beitrag ohnehin nur einen Teil der Folgenden erreicht. Aussagekräftig ist die Zusammensetzung: aus welchen Unternehmen und Rollen sich die Followerschaft zusammensetzt.

An der Nahtstelle zur Website: Beiträge auf die passende Unterseite verlinken, Kampagnenparameter setzen und auswerten, was nach dem Klick geschieht. Die Messung setzt eine Zustimmung im Consent-Banner voraus.

Im B2B ab einem Quartal, mit Blick auf die Richtung statt auf Einzelwerte. Monatszahlen werden von einzelnen Beiträgen dominiert und können einen Vertriebszyklus von mehreren Monaten gar nicht abbilden.

Als Beobachtung ja — sie zeigt, welche Themen die eigene Leserschaft betreffen. Als Ziel taugt sie nicht, weil sie sich durch Fragen und Zuspitzungen erhöhen lässt, ohne dass die fachliche Wahrnehmung steigt.

Regelmäßigkeit ist eine Voraussetzung, aber kein Ziel. Ohne festgelegte Themen entstehen Beiträge kurz vor dem Termin aus dem, was gerade verfügbar ist — nach einem Jahr ist viel passiert, ohne dass eine Aussage erkennbar wäre.

Sechs Entscheidungen: Ziel, Zielgruppe samt Rolle, Plattform, drei bis vier Content-Säulen, Zuständigkeit mit Freigabefrist und die Kennzahlen, an denen die Wirkung abgelesen wird.

Wenige dauerhafte Themen, die über ein Jahr mit wechselnden Beispielen wiederholt werden — etwa fachliche Tiefe, Praxis, Haltung und das Haus selbst. Sie erzeugen Wiedererkennung und lösen zugleich das Problem der Themenfindung.

So viele, wie im arbeitsreichsten Monat noch möglich sind. Ein Kanal mit zwei belastbaren Beiträgen monatlich über ein Jahr wirkt mehr als ein intensiver Start mit anschließendem sichtbarem Abbruch.

Meist nicht an fehlenden Ideen, sondern an Freigabeschleifen. Wer vorab regelt, wer innerhalb welcher Frist freigibt und was bei ausbleibender Rückmeldung gilt, löst das häufigste Praxisproblem.

Der belastbare Inhalt gehört auf die eigene Website, weil er dort auffindbar bleibt und zitiert werden kann. Der Beitrag im Netzwerk ist der Anlass, ihn zu lesen — nicht der Inhalt selbst.

Dann, wenn nach dem Angebot bereits konkret gesucht wird — etwa bei akutem Bedarf, Ersatzteilen, definierten Bauteilen, zeitlich begrenzten Anlässen oder offenen Stellen. Muss die Nachfrage erst entstehen, wirken Inhalte besser als Anzeigen.

Meist wegen zu allgemeiner Suchbegriffe. Ein Oberbegriff wird auch von Studierenden, Wettbewerbern und Neugierigen gesucht — jeder Klick kostet gleich viel. Wirksam sind Begriffe, die eine Absicht verraten, plus konsequent ausgeschlossene Begriffe.

Rechnen Sie von hinten: Wie viele qualifizierte Anfragen brauchen Sie, und was dürfte eine kosten, gemessen am Wert eines typischen Auftrags? Sehr kleine Testbudgets liefern bei langen B2B-Zyklen meist zu wenig Daten für eine Beurteilung.

Nicht Klicks, sondern was nach dem Klick geschieht: abgeschickte Formulare, Terminbuchungen, Anrufe, Downloads. Ohne diese Rückmeldung optimiert das System auf billige Klicks. Die Messung setzt eine Zustimmung im Consent-Banner voraus.

Nein. Anzeigen sind gemietete Sichtbarkeit — mit dem letzten Budgeteuro endet sie vollständig. Organische Sichtbarkeit wirkt weiter. Sinnvoll ist die Kombination: Anzeigen überbrücken die Aufbauzeit und decken danach Eilfälle und Termine ab.

Weil Anfragemenge und Auftragsqualität zwei verschiedene Größen sind. Wer nur die Anfrage misst, optimiert auf Menge. Der eigentliche Erfolg fällt Monate später und meist in einem anderen System — diese Rückkopplung muss bewusst hergestellt werden.

Weil die Startseite alle Besuchergruppen zugleich bedient und deshalb keine einzelne Frage vollständig beantwortet. Wer von einer Anzeige kommt, hat genau eine Frage — sie steht im Suchbegriff und gehört oben auf die Zielseite.

Ja. Google bewertet die Qualität und Passung der Zielseite mit. Unpassende Seiten führen zu schlechteren Positionen bei höheren Klickpreisen — eine schwache Landingpage macht die Anzeige doppelt teuer.

Das Versprechen der Anzeige wörtlich in der Überschrift, die fachliche Antwort mit Daten statt Werbetext, ein Nachweis wie Referenz oder Zertifikat, die Grenzen der Lösung, ein Ansprechpartner mit Namen — und genau ein nächster Schritt.

So wenige, wie für einen sinnvollen Rückruf nötig sind — meist Name, Unternehmen, Kontaktweg und Anliegen. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen; alles Weitere klärt das Gespräch schneller.

Sehr, weil der Klick bereits abgerechnet ist, bevor die Seite erscheint. Bei Suchanzeigen überwiegt häufig die mobile Nutzung im Mobilfunknetz — dort wirken große Bilder, Fremdskripte und blockierende Consent-Banner unmittelbar.

Nein, wenn sie eine fachliche Frage vollständig beantwortet. Dann wird sie auch organisch gefunden, lässt sich verlinken und dient als Ziel für Beiträge und Newsletter — der Aufwand gehört also nicht allein der Kampagne.

Nur wenn die Mittel es erzwingen — und dann mit klarer Reihenfolge. Die Kanäle bedienen verschiedene Zeitpunkte: Suche wirkt während der Recherche, Anzeigen am Ende, wenn die Absicht schon feststeht.

Mit der Website, weil sie das Ziel aller übrigen Maßnahmen ist. Danach Inhalte, die echte Fragen beantworten — sie wirken organisch, dienen als Anzeigenziel und liefern den Stoff für Netzwerkbeiträge.

In zwei Fällen: wenn eine Anzeige auf einen Begriff läuft, bei dem die eigene Seite ohnehin ganz oben steht — und vor allem, wenn drei Kanäle parallel starten, ohne dass die Zulieferung von Fachwissen geklärt ist.

Im B2B nicht sauber. Der Weg dauert Monate, läuft über mehrere Personen und Geräte, und ein Teil der Messung entfällt mangels Zustimmung. Brauchbar ist die gröbere Frage, ob qualifizierte Anfragen über Quartale steigen.

Gute Rankings wirken erst, wenn jemand sucht. Social Media wirkt vorher — damit Sie bereits bekannt sind, wenn ein Bedarf entsteht, und damit Sie für Fachkräfte sichtbar sind, die nicht nach Ihnen suchen.

Indem ein Inhalt mehrfach arbeitet: Eine häufige Vertriebsfrage wird zum Fachbeitrag, dieser zur Zielseite einer Anzeige und zugleich zum Anlass für eine Einordnung im Netzwerk. Der Aufwand fällt einmal an.

Weil ein Netzwerkbeitrag von der Ausspielung lebt und danach praktisch nicht mehr auffindbar ist. Ein Fachartikel auf der eigenen Domain kann ranken, verlinkt und zitiert werden — und die Regeln seiner Sichtbarkeit ändert niemand über Nacht.

In der Regel deutlich schlechter als frei zugängliche Fachtexte. Inhalte hinter einer Anmeldung, Text in Bildern ohne Entsprechung und Videos ohne Transkript sind für die Auswertung meist verloren.

Keine technischen Kniffe, sondern Klarheit: eine benannte Frage, eine klare Antwort, eine Begründung und eine erkennbare Verantwortlichkeit. Ein Abschnitt mit häufigen Fragen unter dem Artikel ist die Form, die am zuverlässigsten ausgewertet wird.

Nein. Wiederverwendet wird die inhaltliche Klärung, nicht der Wortlaut. Der Artikel beantwortet die Frage vollständig, der Netzwerkbeitrag nennt Anlass und Haltung, der Newsletter den Bezug zum Bestandskunden.

Aus einer Klärung von etwa vierzig Minuten: ein Fachartikel, ein FAQ-Abschnitt darunter, eine Einordnung im Netzwerk, ein Abschnitt auf der passenden Leistungsseite, ein Newsletter-Abschnitt und bei visuellen Themen ein kurzes Video mit Transkript.

Gerade dann. Der teuerste Teil ist die fachliche Klärung, und die fällt ohnehin an. Sie in die kurzlebigste Form zu gießen, verschenkt den größten Teil des Ertrags — unabhängig davon, wie groß die Zielgruppe ist.